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EVR hielt zwei Drittel mit, dann zog Selb doch davon
Thursday, 11. March 2010

ImageHohes Spielniveau bei der 2:5-Niederlage beim Vorrunden-Meister im ersten Bayernliga-Halbfinale vor 3000 Zuschauern.

SELB. von dieter Krelle, MZ

Es hat nicht ganz gereicht: In einer dramatischen ersten Halbfinal-Begegnung um die Bayerische Eishockey-Meisterschaft unterlag der EV Regensburg beim Vorrundenmeister VER Selb mit 2:5 (1:1, 1:1, 0:3). Zweimal konnten die Schützlinge von Stefan Schnabl einen Rückstand durch Überzahl-Treffer von Daffner und Bäckström wettmachen. Doch im letzten Drittel hatten die Mannen von Corey Holden und Bernd Setzer, für die Horvath, Setzer, Waßmiller (2) und Fischer trafen, den entscheidenden Biss.

Dennoch darf sich der Vorrunden-Siebte, den 500 Fans unter den 3000 Zuschauern stimmgewaltig unterstützten, nach seiner starken Vorstellung für das Rückspiel am kommenden Freitag in der Donau-Arena durchaus noch etwas ausrechnen.

Keineswegs verstecken wollte sich der EVR, der den Spielaufbau der Wölfe schon in der Mittelzone unterband. Auf Selber Seite hatte Andreas Fischer die erste Chance vor dem souverän klärenden Jonas Leser (3.), auf der Gegenseite machte Sven Gerike aus einem Scheibenverlust von Corey Holden frei gegen Benjamin Dirksen (5.). zu wenig. Ausgerechnet wegen sechs Mann kam Selb zur ersten Überzahl und prompt zur Führung durch Florian Horvath (7:45).

Doch die Gäste, bei denen der erste Block Zusatzschicht mit Mario Dörfler und Thomas Klisa fuhr, womit vier komplette Blöcke im Einsatz standen, zeigte sich wenig beeindruckt. Patrick Landstorfer (9.) zielte nur knapp drüber, auf der Gegenseite konnten Martin Lamich und Martin Sekera (12.) freie Schussbahn eben so wenig nutzen wie auf der Gegenseite Kapitän Thomas Daffner und Philipp Weinzierl. Der verdiente Ausgleich fiel in doppelter Überzahl. Erst versuchte es Kristoffer Bäckström viermal vergeblich mit Schlagschüssen, dann aber wurstelte Daffner (16:37) die Scheibe vorbei an Dirksen über die Linie.

Die Partie, die ständig an Niveau gewann, sahen im zweiten Drittel eine glänzende EVR-Einstellung in Unterzahl. Sechs Minuten, in denen die Selber lediglich bei Lamichs Lattentreffer und Leserers Wahnsinns-Rettungstat beim Hammer von Jeschke dem 2:1 nahe waren, überstanden sie trotz des starken Wölfe-Powerplays souverän.Auf der Gegenseite hatten auch Jan Helmrath (29.) Mario Dörfler (30.) und Stefan Huber (32.) gute Chancen. Etwas überraschend gelang Sebastian Setzer (36:43) das 2:1, der nach Marc Thumms hängen gebliebenem Schuss am schnellsten reagierte. Sensationell gut aber die EVR-Antwort im ersten Powerplay des Mittelabschnitts, bei der Bäckström die Blitzkombination Gerike-Daffner krönte (38:52).

Mit wesentlich mehr Biss starteten die Wölfe ins Schlussdrittel, drängten den EVR in die Verteidigungszone zurück. Insbesondere Setzer zog immer wieder ab, doch das 3:2 schoss ein anderer: Sergej Waßmiller ließ nach Sekeras Vorarbeit (43:40) Philipp Weinzierl stehen und Leserer keine Chance. Hendriksen und Lamich hätten erhöhen können, Sekera (48.) scheiterte frei. Doch Alexander Fischer (53:43) setzte den Deckel drauf. Das Aufbäumen der Gäste konnte nichts mehr bewegen. Im Gegenteil – Waßmiller erhöhte in Überzahl auf 5:2 (59:31).

Quelle: www.mittelbayerische.de

 
EVR schießt sich in das Halbfinale
Thursday, 11. March 2010

ImageNach dem 4:1-Erfolg über Sonthofen wartet dort jetzt Selb. Diskussion um den Heimtermin

REGENSBURG. Von Dieter Krelle, MZ

Der EV Regensburg hat das Halbfinale um die Bayerische Eishockey-Meisterschaft und damit das erklärte Saisonziel erreicht. Mit einem ungefährdeten 4:1 (3:0, 1:0, 0:1) über den ERC Sonthofen sicherte sich die Truppe von Stefan Schnabl Platz zwei in der Zwischenrunden-Gruppe B hinter dem TEV Miesbach, der sich gegen den TSV Erding mit 4:2 durchsetzte. Der EVR trifft nun in der Best-of-three-Serie auf Vorrundensieger VER Selb, der am Freitag zunächst Gastgeber ist. Weil die Donau-Arena am Sonntag belegt ist, muss mit den Oberfranken der Termin des EVR-Heimspiels erst diskutiert werden.

Von Anfang an war vor 1883 Zuschauern das EVR-Bemühen um Wiedergutmachung für das 2:6 vom Freitag in Erding zu spüren. Zunächst aber scheiterte Andi Dörfler (3.) frei an Sonthofens Goalie Thomas Zellhuber, der nach 5:26 Minuten zum ersten Mal bezwungen war. Andi Tahedl hatte sich gegen den unbeweglichen Thomas Blaha die Scheibe erkämpft und sofort abgezogen. Kurz danach endete das Comeback von Jakob Leserer nach langer Verletzungspause.

Dennoch war der EVR Herr in der Donau-Arena. Dass es dennoch dauerte, bis Kristoffer Bäckström (15:56) nach Vorarbeit von Thomas Daffner und Andi Dörfler zum 2:0 traf, war das einzige Manko. Die Allgäuer fanden weiter kaum ein Mittel gegen die druckvolle Offensive der Hausherren, die sich im dritten Powerplay mit dem 3:0 belohnten. Dörfler (19:40) fälschte Sven Gerikes Schlenzer unhaltbar ab.

Erstmals brenzlig wurde es für die Hausherren bei Sonthofens erstem Powerplay, nach dem Daffner (23:30) frei vor Zellhuber das 4:0 vergab. Der folgende Wechselfehler brachte die Allgäuer erneut in Überzahl. Doch diesmal verteidigte der EVR souverän. Gerike (26:22) verfehlte bei der vierten Überzahlchance nach Patrick Landstorfers Zuspiel das leere Gehäuse.

Dennoch stieg die Stimmung beim EVR-Anhang, der eine weitere Glanztat von Zellhofer (30.) gegen Andi Dörfler sah und dann die erste Aktion von Gäste-Routinier Pavel Vit, den Bäckström gerade noch am Einschuss hinderte. Plötzlich war Feuer in der Partie und mehr Platz auf dem Eis. Philipp Weinzierl, bei vier gegen vier allein auf Zellhuber zusteuernd (36.), konnte in ebenso wenig nutzen wie Daffner (37.) das Break in Unterzahl. Toll Zellhubers Reaktion gegen Bäckströms Hammer (39.) und dann doch das verdiente 4:0: Andi Tahedl (39:00) unterstrich erneut seine Entschlossenheit im Abschluss.

Eine unberechtigte Strafe gegen Gerike (dazu zehn Minuten wegen Abwinkens) nutzte Thomas Gulda (41:51) mit aller Härte, aber ungestraft von den die Linie verlierenden Schiedsrichter Thomas Meier und Stadler, zum Ehrentreffer. Tahedl (48.) verfehlte nach schöner Vorarbeit von Stefan Huber hauchdünn seinen dritten Treffer. Konzentriert blieb die Abwehrleistung in der Schlussphase auch in doppelter Unterzahl.

„Halbfinale, Regensburg ins dabei“, sangen die Fans am Ende eines gelungenen Eishockey-Abends. „Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt, auch nach Rückschlägen“, freute sich Stefan Schnabl mit dem Team und vergaß den Dank an den Kontrahenten aus Sonthofen nicht, der dem EVR mit dem Überraschungssieg am Freitag gegen Miesbach das Schicksal erst wieder in die eigenen Hände gelegt hatte.

Quelle: www.mittelbayerische.de

 
Böse EVR-Schlappe, und dennoch ist noch alles drin
Saturday, 27. February 2010

ImageAuch nach dem 2:6 in Erding ist das Bayernliga-Halbfinale aus eigener Kraft machbar, weil Sonntagsgast Sonthofen Miesbach schlug.

ERDING. Von Claus-Dieter wotruba, MZ

Das hatte sich der EV Regensburg anders vorgestellt in Erding, ganz anders. Gut begonnen, ein schwaches Mitteldrittel geliefert und zum Schluss wurde es auch nicht mehr recht viel besser: So ließen sich die 60 Minuten bei den Gladiators zusammenfassen, an deren Ende eine unerwartet deftige 2:6 (1:1, 0:3, 1:2)-Niederlage in der Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga stand. Der angestrebte Einzug ins Halbfinale liegt dennoch weiterhin in EVR-Hand, weil Spitzenreiter Miesbach gestern Abend überraschend in Sonthofen 2:4 verlor.

Am Sonntag (17.30 Uhr) wären die Schützlinge von Sven Gerike und Stefan Schnabl nun mit einem Erfolg gegen den Miesbach-Bezwinger, der selbst die Runde der letzten Vier nicht mehr erreichen kann, auf alle Fälle durch. Denn die jetzt gleichauf liegenden Miesbacher und Erdinger (beide neun Zähler) nehmen sich im direkten Duell gegenseitig die Punkte.

Das EVR-Team hatte einen gelungenen Auftakt hingelegt, der darauf hoffen ließ, dass Erding ein drittes Mal in Serie in Schach gehalten würde. Nach 199 Sekunden traf Sven Gerike – und auch danach beherrschte der EVR, bei dem Bastian Niedermeier erstmals nach seiner Verletzung wieder das Tor hütete, das Geschehen. Allerdings ohne ein zweites Tor erzielen zu können.

Im Gegenteil: Nach Bäckströms Schnitzer kurz vor Ende des ersten Abschnitts, dessen Nutznießer in Unterzahl Alex Schütz wurde (19.), waren die Regensburger auf einmal völlig von der Rolle. „Das war ja schlimmer als beim 1:7 in Miesbach“, urteilte Vorstand Christian Köcher über das, was die 1147 Zuschauer (darunter rund 400 Regensburger) im zweiten Drittel zu sehen bekamen. Stefan Peipe nach 22Sekunden zur Eröffnung, Daniel Krzizok (25.) und Florian Mayer mit einem weiteren Unterzahl-Treffer (35.) brachten sogar den Gewinn des direkten Vergleichs nach dem EVR-5:2 im Hinspiel in Reichweite.

Thomas Daffners flotter Anschlusstreffer im Schlussabschnitt ließ Hoffnung keimen (43.), die Daniel Harrer aber sechs Minuten später schon wieder zerstörte. Martin Schneiders 6:2 (57.) sicherte den Gladiators den besseren direkten Vergleich. Der könnte am Sonntag dann von Bedeutung sein, wenn der EVR gegen Sonthofen nicht nach regulärer Spielzeit gewinnt und damit weniger als drei Punkte holt. „Die erste Reihe hat vier Gegentore kassiert. Das darf nicht sein und gibt Klärungsbedarf“, sagte Sven Gerike.

Quelle: www.mittelbayerische.de

 
EVR gelingt gegen Miesbach Revanche im Penaltyschießen
Saturday, 27. February 2010

ImageSven Gerikes Treffer entscheidet und bringt zwei Punkte gegen den Spitzenreiter. EVR hat in Erding alles in der Hand.

REGENSBURG. Von Dieter Krelle, MZ

Der EV Regensburg geht als Tabellenzweiter mit acht Punkten in die beiden letzten Spiele der Meister-Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga. Vor 1342 Zuschauern gelang den Schützlingen von Stefan Schnabl mit dem 3:2 (2:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen (Sven Gerike verwandelte den entscheidenden) gegen den TEV Miesbach die Revanche für die 1:7-Klatsche beim Spitzenreiter (9). Sie haben es nun am Freitag beim TSV Erding (6) und am Sonntag (18 Uhr) gegen den ERC Sonthofen (1) in der Hand, das Halbfinale zu erreichen.

Mit dem Selbstvertrauen der Freitags-Gala legten die Oberbayern in der temporeichen Partie los wie die Feuerwehr. Christian Albanese nutzte die zweite TEV-Chance (1:37) frei vor Jonas Leserer zur Führung. Dass es die Gäste in der Folge versäumten, schnell nachzulegen, sollte sich rächen. Kristoffer Bäckström (5:53), der im Miesbacher Drittel die gesamte TEV-Abwehr auskreiselte, wollte zu dem nach seinem Nasenbeinbruch mit Vollvisier aufgelaufenen Andi Dörfler passen, traf einen Gäste-Schlittschuh, von wo die Scheibe zum 1:1 ins Tor ging.

Doch Sicherheit gab den Regensburgern, bei denen Felix Berger eigens vom Bundeswehrlehrgang in Sonthofen zum Spiel gekommen war und hinterher sofort wieder zurück musste, erst der 2:1-Führungstreffer. Kapitän Thomas Daffner (14:13) überwand Florian Hochhäuser nach Bäckströms Vorarbeit aus Nahdistanz. Irgendwie machte sich da das Fehlen des gesperrten Kapitäns Florian Leitner in der Gästeabwehr bemerkbar. Nach vorne hatten die Schützlinge von Markus Wieland bis dahin mit ihrem schnörkellosen Angriffsspiel klar dominiert. Doch letztlich fehlte der konsequente Abschluss gegen einen mit starken Paraden in der ersten EVR-Unterzahl (9.) an Sicherheit gewinnenden Leserer.

Das mögliche 3:1 verhinderte Hochhäuser gegen Mario Dörfler (18.) und auch bei Daffners Hammer im ersten EVR-Powerplay (21.), danach Leserer (22.) gegen den frei vor ihm auftauchenden Albanese den Ausgleich. Einen Nachweis seiner Klasse lieferte Bäckström (27:10) bei seinem von Hochhäuser gestoppten Solo, während Stefan Hubers Pass auf Martin Ritter (30.) in aussichtsreicher 2:1-Situation nicht ankam. Leserer war bei einem Break von Andreas Baumer auf der Höhe (33.), der TEV-Goalie (34.) bei Andi Dörflers Nachschuss. Mehr klare Chancen ließ die konsequente Defensivarbeit beider Teams im Mittelabschnitt nicht mehr zu.

Ein totaler Blackout des ersten EVR-Blocks (43:03) brachte den Gast, erneut durch Albenese, mit dem 2:2 zurück ins Spiel. Mühsam erholte sich der EVR. Stefan Huber (53.) hätte Hochhäuser, an dem auch Patrick Landstorfer (54.) scheiterte, beinahe überrascht. Daffner (56.) schließlich scheiterte frei am Goalie. Das Penaltyschießen entschied – für den EVR!

Quelle:www.mittelbayerische.de

 
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