 Daffners Überzahltor beim 1:2 war zu wenig. Nun am Sonntag in Peißenberg unter Zugzwang BAYREUTH. Von Claus-Dieter Wotruba, MZ Dritte Niederlage am Stück für den EV Regensburg: Vor rund 1000 Zuschauern verlor der Eishockey-Bayernligist beim EHC Bayreuth mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). Im Kampf um Platz acht wird nun am Sonntag (17 Uhr) beim TSV Peißenberg, der gestern klar in Sonthofen unterlag (2:7), ein Erfolgserlebnis immer dringender. Reichlich Veränderung gab es im EVR-Team: Der Einbau der Neuzugänge Philipp und Markus Weinzierl, die Absenz der gesperrten Defensivmänner Kristoffer Bäckström und Jan Helmrath und die Rückkehr von Sven Gerike brachten bedeutenden Umbaumaßnahmen im Vergleich zum letzten Spiel gegen Höchstadt. Entsprechend gingen die ersten Minuten an Bayreuth, dann übernahm Regensburg zwar das Kommando, erspielte sich ein Plus an kleineren Gelegenheiten, ohne jedoch zwingend genug für einen Torerfolg zu werden. Das prägendste Merkmal der Partie aber war das Tempo, die entscheidende Szene der ersten 40 Minuten gelang dem Gastgeber. Florian Müller nahm eine von Philipp Weinzierl abgeprallte Scheibe im Lauf auf und erzielte in der 16. Minute mit seinem zwölften Saisontor die Führung. Sekunden vor Drittelende hatte der EVR Glück, als Matthias Brahmer im einzigen Überzahlspiel der Bayreuther der ersten zwei Abschnitte ganz knapp vorbeizielte. Auch in den zweiten 20 Minuten blieb das Tempo der Partie sehr hoch. Der EVR mühte sich, sich Chancen zu erspielen, doch die Abstimmungsschwierigkeiten des neu formierten Teams im letzten Detail waren spürbar. Dennoch wurden die Gelegenheiten jetzt deutlicher: Erst hatte Andreas Dörfler den Ausgleich auf der Schaufel, direkt im Anschluss verstolperte Thomas Klisa (25.). Martin Ritter wäre beinahe der Nutznießer eines Bandenrückprallers nach einem Schuss von Stefan Huber geworden (28.), und Andreas Tahedl versuchte sich von rechts in einer ähnlichen Situationen wie Bayreuths Müller bei seinem Tor, nur eben nicht so treffsicher. Jener Müller hätte bei einem Nachschuss und der besten Bayreuther Szene des zweiten Drittels auch das 2:0 erzielen können (35.). Das hob er sich für die 48. Minute, als er EVR-Torwart Jonas Leserer mit einem Schlagschuss von jenseits der blauen Linie überraschte. Die Entscheidung war das nicht, weil der EVR nur 48 Sekunden später sein zweites Powerplay nach nur 26 Sekunden nach Kombination über Patrick Landstorfer und Sven Gerike zum Anschluss nutzte. Dennis Martindale hätte frei vor Leserer alles klar machen können (54.). Doch dank dreier EVR-Strafzeiten im Endspurt reichte es für Bayreuth auch so. Quelle: www.mittelbayerische.de |